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02.01.2013

Zehn Jahre PRE-SAFE®: Das Auto mit Schutzreflexen feiert runden Geburtstag

*Mercedes-Benz Sicherheitsingenieur Karl-Heinz Baumann, „Geistiger Vater“ des PRE-SAFE-Systems*

Zehn Jahre nach der Weltpremiere des vorbeugenden Insassenschutzsystems PRE-SAFE® im Herbst 2002 in der S-Klasse (W 220) ist PRE-SAFE® in insgesamt 14 Baureihen quer durch das Modellprogramm von Mercedes-Benz Cars von der A- bis zur S-Klasse verfügbar und kann aktuell in bis zu elf unfallträchtigen Szenarien vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Fast 60 Prozent der 2012 weltweit ausgelieferten Mercedes-Benz Pkw sind mit PRE-SAFE® ausgestattet. In der nächsten S-Klasse erweitert Mercedes-Benz das PRE-SAFE® System abermals um etliche neue Funktionen.

Wie viele Leben PRE-SAFE®inzwischen gerettet und wie viele Verletzungen
es verhindert oder gemildert hat, lässt sich statistisch nicht ermitteln. Aber die Mercedes-Benz Unfallforschung hat analysiert, dass über zwei Dritteln
aller Verkehrsunfälle kritische Fahrsituationen vorausgehen, die bereits Rückschlüsse auf eine Gefahr oder eine drohende Kollision erlauben. PRE‑SAFE® ist somit ein wesentliches Element der ganzheitlichen Sicherheitsphilosophie „Real Life Safety“ von Mercedes-Benz.

Und wie wichtig und wirksam der präventive Insassenschutz ist, zeigen Untersuchungen bei Crashversuchen. Beispiel Gurtstraffung: Weil Fahrer und Beifahrer durch diese vorsorgliche Maßnahme bestmöglich in ihren Sitzen fixiert sind und sich zum Beispiel als Folge einer Notbremsung nicht schon vor dem Aufprall so weit nach vorne bewegen, verringern sich die Belastungen. Der Kopf des Dummys wird bei diesen Tests um rund 30 Prozent weniger belastet, und im Nacken haben die Mercedes-Benz Ingenieure eine rund 40 Prozent geringere Belastung festgestellt.

„Das Wesentliche an PRE-SAFE® ist die Verknüpfung der Phase vor dem Unfall mit der Phase während des Unfalls“, betont Prof. Dr. Rodolfo Schöneburg, Leiter Passive Sicherheit und Fahrzeugfunktionen Mercedes-Benz Cars. „In der Vergangenheit war es so, dass man wirklich erst zum Zeitpunkt des Unfalls die passiven Sicherheitssysteme aktiviert hat. Dann wurden die Airbags aufgeblasen, die Gurte gestrafft usw. Vorher waren die aktiven Assistenzsysteme wie der Bremsassistent und ESP® im Eingriff. Mit PRE SAFE® haben wir erstmalig Systeme der Aktiven Sicherheit benutzt, um Systeme der Passiven Sicherheit damit zu konditionieren oder zu aktivieren.“

Zehn Jahre nach seiner Einführung im Herbst 2002 ist PRE-SAFE® in insgesamt 14 Baureihen verfügbar. 2012 waren fast 60 Prozent aller weltweit ausgelieferten Mercedes-Benz Pkw mit PRE-SAFE® ausgestattet. Die rasante Ausbreitung von PRE-SAFE® sowie von radarbasierten Fahrassistenzsystemen quer durch alle Baureihen bei Mercedes-Benz wird ebenso durch die Zahl der verbauten Sensoren deutlich: In den im Oktober 2012 ausgelieferten Fahrzeugen wurden 50.000 Radarsensoren montiert. Vor Einführung des serienmäßigen COLLISION PREVENTION ASSIST in der neuen A- und B-Klasse lag die Zahl deutlich darunter, im April 2011 wurde die 10.000er Marke erstmals überschritten. Insgesamt wurden bisher exakt 756.352 Radar­sensoren in ausgelieferten Mercedes-Benz Fahrzeugen verbaut.






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