24.12.2012

"colognE-mobil" - zweite Phase des Kölner Modellprojekts zur Elektromobilität beginnt

*colognE-mobil*

Mit dem positiven Zuwendungsbescheid des Bundesverkehrsministeriums ist das Großprojekt "colognE-mobil - Elektromobilitätslösungen für NRW" offiziell gestartet. Die zweite Phase knüpft damit an den 2009 ins Leben gerufenen Feldversuch colognE-mobil an, bei dem die City-Logistik mit batterieelektrischen Fahrzeugen im Vordergrund stand. Zwölf Partner untersuchen nun weitere Aspekte rund um das Thema Elektromobilität im Ballungsraum Köln. Konkret heißt das, der regionale und überregionale Verkehr, der ÖPNV sowie der Individualverkehr werden in das Projekt miteinbezogen. Ziel dieses mit 7.556.459 Euro vom Bundesverkehrsministerium geförderten und durch die NOW GmbH koordierten Projektes ist es, vernetzte und marktfähige Anwendungen von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen sowie der entsprechenden Lade-Infrastruktur in der Modellregion Rhein-Ruhr zu untersuchen. Das Projekt wurde rückwirkend zum 1. Juli 2012 bewilligt und hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2015. Die Partner, die sich zu diesem Zweck zusammengeschlossen haben, sind neben den Beteiligten des Vorläuferprojektes (Ford-Werke GmbH, RheinEnergie AG, Stadt Köln sowie Universität Duisburg-Essen, dort unter anderem der Lehrstuhl von Prof. Ferdinand Dudenhöffer), die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), der Flughafen Köln/Bonn, der TÜV Rheinland, die Taxiruf Köln e.G., die DB Rent GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG, das Kölner Photovoltaikunternehmen Energiebau Solarstromsysteme GmbH sowie die TRC Transportation Research & Consulting GmbH.

"Wir wollen mit dieser Fortsetzung des Projektes colognE-mobil ganz konkret unser Bekenntnis zu umweltbewusster Mobilität und insbesondere der Elektromobilität unterstreichen. Wir freuen uns, mit mehr Partnern nun ein noch umfassenderes Bild gewinnen zu können," erläutert Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH in Köln. "Bei colognE-mobil geht es darum, gemeinsam mit allen zentralen Mobilitätsdienstleistern neue Erkenntnisse beim Einsatz von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen in Ballungsräumen zu gewinnen. Deshalb war es wichtig, mit so einer großen Gruppe von Partnern das Projekt durchzuführen", ergänzt Prof. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen, die colognE-mobil wissenschaftlich begleitet. Und Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, sagt: "Gerade durch die vielfältigen Partner in der Metropolregion Köln und NRW sind wir imstande, starke Impulse für die Elektromobilität zu geben, von der Forschung über Lade-Infrastruktur und Abrechnung bis hin zu Service und Fahrzeugtechnik."

"Mit dem Kölner Projekt lassen sich Erkenntnisse für den modernen Ballungsraumverkehr erarbeiten, die auch auf andere Ballungszentren übertragen werden können", so der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters. "Wir in Köln sind stolz darauf, gemeinsam mit unseren Partnern an solchen Zukunftslösungen für Ballungsräume mitzuarbeiten." Im Laufe der dreijährigen Projektlaufzeit von Juli 2012 bis Juni 2015 wird eine Flotte von insgesamt 66 elektrisch betriebenen Fahrzeugen bei den Projektpartnern laufen. Zu dieser Flotte gehören der Mitte nächsten Jahres auf den deutschen Markt kommende Ford Focus Electric, der Plug-In Hybrid Ford C-MAX Energi sowie der Ford Transit Connect Electric. Darüber hinaus wird ein Großteil der Fahrzeugflotte aus dem Vorgänger-Modellprojekt colognE-mobil (2 Ford Transit BEV, 10 Ford Tran-sit Connect Electric sowie 5 Ford Focus Electric) weiterbetrieben werden.

Hintergrund des Modellprojektes "colognE-mobil"
Nachdem das Bundesverkehrsministerium 2009 im Rahmen des Konjunkturpaketes II insgesamt acht Modellregionen Elektromobilität gefördert hatte, hält die Bundesregierung in ihrem Regierungsprogramm Elektromobilität daran fest, einen Markt für Elektrofahrzeuge aufzubauen und Deutschland als Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu etablieren. Aufgrund des großen Erfolges und den erzielten zahlreichen Ergebnissen der acht Modellregionen wurde darüber hinaus vereinbart, die Aktivitäten der Modellregionen Elektromobilität weiterzuführen. In einem zweistufigen Bewerbungsprozess konnte sich das colognE mobil Folgeprojekt mit seinen Erweiterungen hinsichtlich der adressierten Themen, der involvierten Partner und der vergrößerten Fahrzeugflotte durchsetzen, wobei man auf den Aktivitäten und den fundierten Ergebnissen des Vorgängerprojektes aufbauen kann.

Quelle: Ford



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